2:1Friedrichstraße

Dorothea-Schlegel-Platz

Der Bahnhof Friedrichstraße war vor dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Treffpunkt, die Mannschaft von Hertha BSC wurde hier nach ihren Titelgewinnen gefeiert. In Zeiten der Deutschen Teilung hatte der Ort als Grenzübergang auch für Fußballfans eine hohe Symbolkraft.

Hertha BSC wird am Bahnhof Friedrichstraße begeistert empfangen.

Von 1926 bis 1931 erreicht Hertha BSC sechs Mal in Folge das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Der große Wurf gelingt jedoch erst 1930, als die Mannschaft um Kapitän Hanne Sobek das Finale im Düsseldorfer Rheinstadion nach dramatischem Spielverlauf gegen Holstein Kiel mit 5:4 gewinnt. Ein Jahr später gelingt dem Team die Titelverteidigung. Die Berliner erfahren durch die ausführliche Berichterstattung in den Tageszeitungen vom Gewinn der Meistertrophäe. Die Mannschaft wird bei ihrer Rückkehr am Bahnhof Friedrichstraße begeistert empfangen und gefeiert, der Auflauf der Menge legt den Verkehr lahm. Publikumsliebling Sobek ist fortan ein Star der Massen und Teil der gehobenen Gesellschaft Berlins. Die 1920er und frühen 1930er Jahre sind die bislang erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte von Hertha BSC.

Weitere Themen auf der Informationstafel

  • Sport auf Sammelbildern
  • Treffpunkt der DFB-Auswahl
  • Fußball-Fans in der DDR
Hinweis
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