1:74Union-Gründungsort

Plönzeile 41

In einem kleinen Lokal in Oberschöneweide nahm die wechselvolle Geschichte der „Schlosserjungs“ im Umfeld der dortigen Industrie ihren Anfang. Auch die Fans des 1. FC Union kamen jahrzehntelang aus den im Stadtteil ansässigen Betrieben.

Die Fußballer aus Oberschöneweide entwickeln zunehmend eigene Stärke.

Als die Betriebe der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft um die Wende zum 20. Jahrhundert dem Leben in Oberschöneweide einen Aufschwung verleihen, bringt die Industrie bringt nicht nur Arbeit, sondern auch den Sport an den Oberlauf der Spree. Am 17. Juni 1906 gründen Schüler und Lehrlinge in einem Lokal der Wirte Appelt den Fußball-Club Olympia. Doch schon nach einen Monat löst sich der Verein wieder auf, weshalb die jungen Männer umgehend als Abteilung Oberschöneweide zum BTuFC Helgoland1897 und dann 1907 zum BTuFC Union 92 übertreten, der zwei Jahre zuvor die deutsche Meisterschaft gewonnen hat. Der Wechsel zu etablierten Vereinen bringt den Vorteil, auf direktem Weg an Spielen der Verbandsebene teilzunehmen, und sichert den Zuwachs an Mitgliedern. Die Fußballer aus Oberschöneweide entwickeln so zunehmend eigene Stärke und bilden am 14. März 1910 den SC Union. Die erste Spielstätte an der Spreestraße muss schon 1914 aufgegeben werden, da die Fabriken und Wohngebiete immer weiter wachsen.

Weitere Themen auf der Informationstafel

  • Stadion an der Wattstraße
  • BSG KWO
  • Fans des 1. FC Union
  • Frauenfußball in der DDR
Hinweis
An diesem Standort wird die Informationstafel zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt.